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best free online chat apps Wie unsere Vorfahren den Kleiderluxus bekämpften.

Schöne Frauen machten den Herren der Schöpfung schon immer Sorgen; galt es, die Rechnungen für die Kleider zu begleichen oder die Strafen, die die treusorgenden Ehemänner für den Luxus ihrer Damen erhielten, zu verbüßen - ganz gleich, das Leben im Schatten schöner Frauen ist und war von jeher nicht billig und leicht.

Bereits Mitte des 14. Jahrhunderts finden wir Verordnungen gegen den Kleiderluxus, die sich aber bezeichnenderweise nur gegen das weibliche Geschlecht richteten. Ihnen entnehmen wir z. B., daß auch die erst etliche Jahre hinter uns liegende Mode der kurzen Röcke schon einmal da gewesen ist.

Niemand, so wird verfügt, dürfe einen Rock tragen, der nicht mindestens eine Hand breit bis unter das Knie hinabreiche.

Der Wohlstand der Städte wuchs, und überall blühte die Kunst in reicher Prachtentfaltung an den stolzen Bürgerbauten. Es ist verständlich, daß auch die Frauen, die Krönung der Schöpfung, durch ihre Kleidung Bewunderung erregen wollten.

Konnten da die Männer nachstehen?

So finden wir denn bald die größte Üppigkeit im Tragen kostbarer Kleider, Genußsucht und Verschwendung bei Gelagen und ein hoffärtiges Wesen, das überhaupt nicht dem natürlichen Leben jener Zeit entsprach.

Um nun dieser Prunkliebe der Städter, im Gefolge die "Entartung bürgerlichen Lebens", entgegenzutreten, erließen die Fürsten bzw. die städtischen Obrigkeiten sogenannte "Luxusedicte", die für den Kulturhistoriker nicht ohne besonderen Wert sein dürften.

Auch Königslutter mit seinen stolzen Brau- und Bürgerfamilien wurde vom Luxusteufel gepackt. Als daher 1587 der Rat zu Königslutter sein noch in niederdeutscher Sprache verfaßtes Stadtrecht erließ, verfaßte er auch Verordnungen, die sich auf die Kleidung der Frauen bezogen.

So heißt es wörtlich:
free online chat room "Ein Junkfrave oder Frave, de unse Borgersche oder Inwohnersche were, en scholden nicht dragen Hoyken odder Rock, de eyn besunder hedde gekostet bover teyn pundt."

Weiter weist der sorgsame Rat darauf hin, daß kein partnersuche parship jobs "Gebende oder Kranz" getragen werden solle, der mehr als partnersuche in ravensburg "viff pundt" gekostet hätte.

partnerbörse für junge leute youtube "Ok en schüllen düssen Fraven oder Junkfraven nich dragen hoeken (Mantel) oder Rock, de also lang vere, dat se öne upp de Erden, wenn se upp den holschen ginge, na stepen möchte, by teyn Schillinge."

Damit die Dienstmägde sich nicht über ihre Verhältnisse hinaus kleiden konnten, gab es wieder eigene Verordnungen. Man wollte auf der einen Seite verhüten, daß leichtsinnige Mädchen ihren sauer verdienten Lohn an üppige und luxuriöse Kleidung vergeudeten, um bald noch feiner gekleidet zu sein als die Herrschaft.

Im "Echteding" von 1587 heißt es, daß die "Denstmaget" keine Schnallen oder Knöpfe tragen dürften, die vergüldet wären.

Noch 1705 erließ der prachtliebende Landesfürst Anton Ulrich ein Luxusedict, dem eine peinlich soziale Rangordnung zugrunde lag.

Spätere Verordnungen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts beweisen, daß der Luxus auch auf das Land übergegriffen hatte.

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