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Der Poltergeist auf der Marktstraße

erfahrungen mit partnerbörsen kostenlos Auf der Marktstraße in Königslutter steht ein großes Haus, in dem es früher nicht geheuer war. In diesem alten Hause war früher eine Ducksteinbrauerei und Branntweinbrennerei.

Vor dem Hause stand vor Jahren eine alte, dicke Kastanie und die Alten wußten folgendes von diesem Gebäude zu erzählen. Hier hatte in alter Zeit ein reicher und geiziger Mann gelebt, der, wenn ein armer Handwerksbursche oder ein bedürftiger Mensch an seine Haustür klopfte, um eine milde Gabe zu erbitten, diese stets mit bösen Scheltworten und viel Geschrei, ja nicht selten mit seinem großen Hund fortjagen ließ.

Ein solcher armer Mensch soll den hartherzigen Mann dann einmal verwünscht haben, daß er nach seinem Tode im Grabe keine Ruhe finden und in dem großen Hause umgehen solle. Nachdem der geizige Hauswirt gestorben und ein neuer Besitzer eingezogen war, ergab es sich nun, daß ein ruheloser Poltergeist in den Kammern und Stuben, den Gängen und Böden, sein Unwesen trieb.

Oft hörte man, daß des Nachts auf den Treppen ein Klirren und Poltern war, als ob jemand mit Ketten beladen die Stufen langschlürfte. Es war dieses aber der böse Geist des alten Brenners, der durch sein schlechtes Leben und vor seinem auf Betrug und Geiz aufgebautem Reichtum, keine Ruhe im Grabe finden konnte.

Die Bewohner, durch diese unheimlichen Ereignisse in Furcht und Schrecken gesetzt, hatten nun alles versucht, um von diesem Übel befreit zu werden. Es war leider alles vergebens geblieben. Selbst ein Geistlicher hatte in diesem Falle nicht raten können.

Nun schickte der neue Hauswirt nach dem alten Scharfrichter Uter in Oberlutter und bat diesen um Hilfe! Wie der Scharfrichter in das große Brauhaus kommt, meint er zu dem Besitzer:
"Den Bösewicht hättet ihr schon längst los sein können. Warum seid ihr denn nicht eher zu mir gekommen?"

Scharfrichter Uter bannte den ruhelosen Geist nun in einen alten, kupfernen Kessel, der früher einmal zum Brauen mitbenutzt worden war. Von seinen Schinderknechten ließ er dann diesen Kessel in ein entlegenes Waldstück im Elm bringen, wo von nun an der Poltergeist, fern aller menschlichen Behausung festgebannt blieb.

Die Hausbewohner in der Marktstraße hatten jedoch von nun an Ruhe und Frieden! Der Poltergeist ist nicht wieder zurückgekehrt.

(von Fräulein Frieda Paarmann, Königslutter, Holzwart Albert Uhder, Helmstedt und von vielen alten Leuten in Königslutter.)