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Der Teufel in der Spinnstube zu Groß Dahlum

ich suche eine frau in regensburg Es war an einem strengen Winterabend gewesen. Die Burschen und Mädchen des Dorfes hatten sich auf einem der Höfe zusammengefunden, um bei fleißiger Arbeit und lustigem Sang Geselligkeit und Frohsinn zu pflegen. Draußen herrschte bittere Kälte, und grimmig pfiff der Wind um Giebel und Dächer der auseinanderliegenden Höfe des Dorfes Groß Dahlum.

Lustig klapperten die Stricknadeln, schnurrten die Spinnrädchen, und der Trankrüsel, jenes kleine, längst vergessene und aus den Stuben unserer Häuser verschwundene öllämpchen aus Großvaters Zeiten, warf vereint mit den knisternden Scheiten des Ofens ein spärliches, aber doch ausreichendes Licht in den mit einer lustigen Gesellschaft gefüllten Raum.

Längst war die ältere Generation in die oberen Gemächer verschwunden, als plötzlich ein lautes Klopfen am Fenster und wenig später an der Tür, die auf die große Diele hinaus führte, Singen und Lachen in der Stube verstummen ließ.

Auf das laute "Herein" und nach dem Öffnen der Burschen trat ein großer, fremder Mann, den Hut tief ins Gesicht gezogen, ins Zimmer. Durch und durch blaugefroren, mit Schnee bedeckt, bat der Fremde um einen heißen Trank.

Man ließ ihn auf der Ofenbank Platz nehmen, und wenig später dampfte eine große Tasse mit heißem Kaffee vor dem erfreuten Fremden. Da plötzlich fällt einem jungen Mädchen das Strickknäuel aus der Hand und rollt auf die Erde.

Wie sich die Jungfer nun bückt, um es aufzuheben, schreit sie laut auf und mit entsetzten Augen starrt sie den Fremden an, der mit stechenden Blicken schweigend den Bewegungen des Mädchens gefolgt war. Wenig später verließ der geheimnisvolle Fremde, sich leicht verbeugend, das Haus.

Was war nur mit der so lustigen Spinnstubengesellschaft geworden? Man drang in das noch immer so verstört dasitzende Mädchen, und ganz entsetzt, wie aus einem Bann erwachend, erzählte es, daß der Mann einen Pferdefuß gehabt und unter dem langen, schwarzen Rocke ein wedelnder Schweif hervorgesehen habe.

Es war nun allen klar, daß der Fremde der leibhaftige Satan gewesen sei. Bestürzt und unheimlich berührt trennten sich die jungen Leute bald darauf. Das junge Mädchen ist aber kurz danach gestorben.

Die Leute in Groß Dahlum haben aber noch lange hernach gesagt, wenn die Jungfer den Teufel nicht früh genug erkannt hätte, dann wäre noch viel Böses im Dorfe angestiftet worden.

Von Altmutter Dorette Müller geb. Maseberg, Emmerstedt .