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Der Stiefonkel

beste singlebörsen stiftung warentest Meine Mutter war Auguste Germer, gebürtig aus Königslutter. Die Großmutter hatte meine Mutter unehelich geboren und heiratete später nach Bornum hin.

Nun war plötzlich in einem Winter der Stiefvater sehr krank geworden, und meine Mutter mußte nach Lutter zur Apotheke, um für den Kranken Arznei zu holen. Es wurde Abend, es wurde Nacht, das Kind war noch nicht von der Stadt zurückgekehrt.

Da machte sich meine Großmutter Sorgen um ihr Kind. Sie schickte den Bruder ihres Mannes los, damit er auf dem Wege nach Lutter hin der kleinen Auguste entgegen gehen sollte.

Der Stiefonkel aber konnte "mehr sehen" als andere Leute. Inzwischen war das Kind, welches sich in Lutter verspätet hatte, an dem "Bormschen Barge" angelangt.

Da, plötzlich kann sie nicht weitergehen, es hindert sie etwas und sie weiß nicht, was es ist. Es war eine helle Mondnacht und der Schnee leuchtete silbern.

Wie aus dem Erdboden geschossen, steht da vor ihr plötzlich der Stiefonkel, der das verängstigte Kind bei der Hand nahm und, einen weiten Bogen machend, mit ihr nach dem nun von weitem entgegenleuchtenden Dorfe zu eilte.

Später hat er dann meiner Mutter gesagt, sie hätte dort, an dieser Stelle nicht durchkommen können, denn:
"Da wörren en grotet Speukeding vor ör ewest."
how to open a conversation with a girl on a dating site [Da war ein großes Spukeding vor ihr gewesen]

Der alte Stiefonkel sah auch oft Leichenzüge und andere unheimliche Dinge. Meine Mutter sagte mir immer:
"Kieke ne ja nich ower siene Schulter, dann is hei siene Gawe los, und du bekummst dat tweite Gesicht."
partnersuche in potsdam ny [Sieh ihm ja nicht über seine Schulter, dann ist er seine Gabe los und du bekommst das zweite Gesicht]

Von Marie Schnelle geb. Nienstedt, Lauingen