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Die Steinkreuze bei Warle

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Das Steinkreuz von Warle auf dem Schliephake'schen Hof Unweit des Dorfes Warle, auf dem sogenannten Engelshof, steht ungefähr 300 Meter westlich der Straße Warle - Schliestedt, genau auf der Grenze zwischen dem Mörig'schen und dem Schliephake'schen Plane ein altes Steinkreuz.

Es ist vor noch nicht langer Zeit auf der angegebenen Stelle aufgefunden und von heimatverbundenen Männern, da es nur noch eine Handbreit aus der Erde hervorragte, freigelegt worden.

Auf dem Engelshof stand auch noch ein großer Kreuzstein, der auf seiner einen Seite ein gotisches (genastes) Kreuz zeigt und auf der anderen Seite die Figur eines Mannes, mit langem, faltenreichem Gewand in einem gotischen Dreipaß stehend. Pastor Knittel sagt 1755 in einer handschriftlichen Aufzeichnung, daß der Stein im Volksmunde der "Kitzelstein" genannt würde.

Altvater Rademacher in Warle erzählte gegen Ende des vorigen Jahrhunderts dem verdienten Volkskundler und Heimatforscher Theodor Voges, daß dieser Stein sich ehemals am alten Dietweg, der von Schöningen nach Schöppenstedt führte, befand. In der Nähe war auch noch ein Kreuzstein, der mit dem oben bezeichneten Steinkreuz identisch sein wird.

Rademacher wußte zu berichten, daß "nach alter Leute Erzählung" der Kaiser Lothar hier eine Schlacht geschlagen habe und dabei verwundet worden sei. Zur Erinnerung an diese Begebenheit sei der Stein mit Kreuz und Inschrift gesetzt.

Der große Stein, der oben eine Breite von 0,88 Meter besitzt und sich nach unten etwas verjüngt, hat eine Gesamthöhe von 2,24 Meter. Er war auf dem Engelhof umgestürzt und dann von hier auf den Schliephakeschen Hof in Warle gebracht worden, von wo er auf Veranlassung des inzwischen verstorbenen Landwirts Eimecke nach dem Kirchhofe gebracht und dort südlich der Kirche aufgestellt worden ist.

Heinz-Bruno Krieger 1955